Tarot


Lenormand Tarot von Ernest Fitzpatrick
Mit freundlicher Genehmigung des © Königsfurt Verlag, Krummwisch, © Lo Scarabeo, Turin
Lenormand Tarot von Ernest Fitzpatrick
Auf dieser Seite möchte ich euch
gerne die Tarot Lenormand-Karten vorstellen, sowie die Stichwörter
zur Deutung der einzelnen Karte. Diese Stichwörter reichen aber
bei weitem nicht aus, um ein Kartenblatt zu deuten.
Lenormand Tarot
Der Titel dieses wunderschönen
Tarots verweist auf die unter dem Pseudonym Mlle Lenormand bekannte
Marie Anne Lenormand (Alencon -1768 -Parigi 1843). Diese
französische Wahrsagerin ging als Kartenlegerin der ersten
Ehegattin von Napoleone Bonaparte, Josephine Beauhamais, in die
Geschichte ein. Mlle entwarf selbst kein Kartendeck, doch zahlreiche
französische und deutsche Kartenfabrikanten kreierten gegen Mitte
des 19. Jahrhunderts Decks zum Kartenlegen, deren Name auf die
berühmteste unter den modemen Sibyllen Bezug nahm. Auch das
vorliegende Lenormand Tarot wurde auf der Grundlage dieser Decks
entwickelt. Seine eindrucksvollen Gestalten sind imstande,
unterschiedlichste Situationen des Daseins auf besonders unmittelbare
Art und Weise zum Ausdruck zu bringen.
Allgemeine Tips zur Vorbereitung auf das Kartenlegen
Frage dich, ob du wirklich bereit bist, jetzt in den Spiegel deiner Seele zu
schauen. Wenn du nur Langeweile hast oder einfach so nebenbei die Karten
ziehst, kann es passieren, das dir eine Karte gar nichts sagt. Nicht, weil sie keine
Botschaft für dich enthält, sondern weil du nicht bereit bist, sie zu hören.
Betrachte das Kartenlegen als etwas Besonderes, als würdest du dich zu einer
weisen Seherin begeben. Bereite den Blick in den Spiegel deiner Seele so vor, dass
es für dich zu einer wichtigen Angelegenheit wird. Je besser du dich vorbereitest
und darauf einstimmst, desto intensiver und deutlicher kann die Botschaft zu dir
kommen.
Schaffe dir eine besondere Atmosphäre: Zünde dir z.B. eine Kerze an; lass schöne
Musiklaufen, stell dir etwas hin, das dir Freude macht (einen Blumenstrauß, ein Bild, eine Figur)
Sorge dafür, daß du ausreichend Ruhe hast und ungestört bleibst.
Nimm dir Zeit, über dein Leben nachzudenken.
Versuch, das Thema, das dich bewegt, in einen Satz zusammenzufassen, wie
eine Überschrift oder ein Schlagwort.
Prüfe, welche Legemethode dich anspricht und zu deinem Thema, deiner
Überschrift oder Schlagwort passt.
Wähle das Kartendeck, das für dich jetzt richtig und die
Legemethode dich anspricht aus. Stimme dich auf das Thema ein.
Konzentriere dich auf dein Herz, und bitte um eine Antwort, eine Botschaft,
einen Hinweis.
Lade die Karten mit deiner Kraft auf, z.B. indem du sie mischst oder eine
Zeitlang in der Hand hältst.
Wenn du dich bereit fühlst, beginne mit dem Legen. Gehe Schritt für Schritt vor.
Konzentriere dich auf die Frage zur jeweiligen Kartenposition, und ziehe dann
eine Karte. Hierbei kannst du auf verschiedene Weise vorgehen: Du kannst alle
Karten aus einem Stapel ziehen. Du kannst eine Karte ziehen, sie dir notieren
und wieder in den Stapel zurücklegen, so daß alle Möglichkeiten für das nächste
Feld wieder offen sind. Du kannst die Karten offen oder verdeckt legen. Folge deinem Gefühl und
deiner Eingebung. Übrigens: Karten, die beim Mischen herausfallen, können ein
Hinweis sein.
Tarot als Weg zur Selbsterkenntnis
Tarot ist als Hilfe zur
Selbsterforschung und Selbsterkenntnis gedacht. Diese Funktion
können die Karten tatsächlich in mancherlei Hinsicht
übernehmen. Tarot kann einen wertvollen Beitrag zu Deiner
Selbsterkenntnis und Deiner Suche nach Deiner vergessenen Bestimmung
leisten.
Wir befragen die Karten nicht wirklich,
sondern wir befragen uns selbst und nutzen dafür die Karten!
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Finde Dein eigenes System
Du kannst dich dabei entweder an die
klassischen Legetechniken halten oder die Karten auch ganz individuell
so nutzen, wie es Sinn für Dich macht. Lasse Dich nicht von Regeln
an ein System fesseln, sondern schaffe Deine eigenen Regeln. Arbeite
mit den Karten, lasse Dich auf sie ein, befasse Dich mit den Bildern
und Symbolen.
Legetechniken
Eine oder mehrere Karten ziehen
Die einfachste Möglichkeit ist,
zu einer konkreten Frage- oder Themenstellung einfach eine oder mehrere
Karten zu ziehen und der intuitiven Interpretation freien Lauf zu
lassen.
Drei Karten ziehen
Ziehe hintereinander drei Karten und lege sie nebeneinander vor dich hin.
- Die erste Karte steht für den Kopf / Verstand und repräsentiert das bewusste Denken.
- Die zweite Karte steht für das Herz und symbolisiert die Gefühle und das Unterbewusstsein.
- Die dritte ist die Bauchkarte und steht für eine noch tiefere Ebene und für das oft ganz Unbewusste.
Diese Legemethode ist hilfreich, wenn
Du darüber nachdenken möchtest, wie Du zu einer bestimmten
Fragestellung stehst oder bei Entscheidungen.
...eine weitere Möglichkeit....
- Die erste Karte steht für die Vergangenheit
- Die zweite Karte steht für die Gegenwart
- Die dritte Karte steht für die Zukunft
Das keltische Kreuz
Diese Legemethode ist relativ komplex
und bietet eine Deutung für verschiedene Lebensbereiche und
Einflussfaktoren. Dafür legst Du die Karten wie folgt aus:
Legung: Das keltische Kreuz
Hier gehts zur Legung vom keltischen Kreuz
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Position 1:
Die Karte weist auf das zentrale Thema, die gegenwärtige Situation hin.
Position 2:
Diese Karte weist auf fördernde oder hemmende Einflüsse hin.
Position 3:
Die Karte weist daruf hin, was im Zusammenhang mit der Frage bewusst
ist, auch auf ein mögliches Ergebnis, auf eine mögliche
Zukunft der betreffenden Angelegenheit.
Position 4:
Die Karte weist darauf hin, was im Zusammenhang mit der Frage unbewusst
ist, auch auf den möglichen Hintergrund der Frage.
Position 5:
Die Karte weist auf die jüngste Vergangenheit hin, wie die
Angelegenheit in der Vergangenheit bewältigt wurde.
Position 6:
Die Karte weist darauf hin, was in der näherer Zukunft in der
betreffenden Angelegenheit wahrscheinlich geschehen wird.
Position 7:
Die Karte weist auf den Frager selbst und seine Einstellung in dieser Angelegenheit hin.
Position 8:
Die Karte weist auf das Umfeld des Rat Suchenden und dessen Einstellung hin.
Position 9:
Die Karte weist auf die Hoffnungen und / oder Ängste des Fragers in dieser Sache hin.
Position 10:
Die Karte weist auf die Entwicklung, das Ergebnis oder auf die weitere Zukunft in dieser Frage hin.
Position 11: + Position 12:
Du kannst noch 2 weitere Karten legen, wenn Dir das Ergebnis auf die weitere Zukunft noch nicht ganz deutlich ist.
Mögliche Fragen sind:
- Wie entwickelt sich meine Partnerschaft weiterhin?
- Wie gestalten sich meine beruflichen Aussichten?
- Wie gestalten sich die finanziellen Möglichkeiten weiterhin?
Die Deutung der Karten
Für so ziemlich alle Kartensets
gibt es Deutungsbücher. Sie geben Dir eine Orientierung, wie Du
die Symbole verstehen kannst. Für den Einstieg kann es sehr
hilfreich sein, in so einem Deutungsbuch zu lesen, denn so bekommst Du
erst einmal eine Vorstellung davon, wofür die Symbole alle stehen
können.
Wenn Du dich sklavisch nur an den Text
hälst, der Dir die Deutung einer Karte vorgibt, hast Du nur halb
so viel davon. Viel entscheidender als das was in den Büchern
steht, ist aber, was Du selbst an Assoziationen (eine bewusste oder
unbewusste Verknüpfung von Gedanken) mit den Bildern verbindest.
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Lasse Deine Intuition sprechen
Wenn Du dich mit Hilfe von Kartensets
selbst entdecken möchtest, dann folge Deiner Intuition und lasse
Deiner Phantasie freien Lauf. Denke daran: Es gibt kein "richtig" und
kein "falsch", sondern allein Deine Assoziationen (eine bewusste oder
unbewusste Verknüpfung von Gedanken). Alles, was Dir zu einer
Karte und Ihrer jeweiligen Frage- oder Themenstellung einfällt,
kann Dir wertvolle Hinweise geben.
Nutze folgende Fragen, um dich mit den Karten zu befassen:
- Was sagt mir diese Karte?
- Was drückt sie für mich aus?
- Wofür könnte sie in meinem Leben stehen?
- Welche Situation könnte mit dieser Karte gemeint sein?
- Welche Handlungsaufforderung könnte sich für mich aus dieser Karte ergeben?
- Auf welche Ideen bringt mich die Karte?
- Welche Fragen eröffnet mir diese Karte?
- Gibt es vielleicht ein Thema, das durch diese Karte ausgedrückt wird, mit dem ich beschäftigen könnte?
- Worauf könnte mich die Karte noch hinweisen?
Eine Weissagungsmethode
Unter den zahlreichen mit dem
Lenormand Tarot verwendbaren Deutungsmethoden stelle ich hier die
sogenannte "Zigeunermethode" vor, mit der Du allgemeine Informationen
zu unterschiedlichen Aspekten des Lebens erhältst. Mische das Deck
sorgfältig und lege es auf dem Tisch ab. Unterteile es nun in
sieben Stapel, ohne dabei auf deren Größe zu achten, Drehe
nun einige der Stapel um 180 Grad: beginne von links, und lasse den
ersten so wie er ist, stelle den zweiten auf den Kopf, der dritte
bleibt wiederum aufrecht, und so weiter. Durch diese Vorgehensweise
wird sichergestellt, dass im Laufe der Deutung einige Karten aufrecht,
andere auf dem Kopf stehend erscheinen. Mische nun die Karten erneut.
Ziehe anschließend 18 Karten. Lege die Karten unmittelbar nach
dem ziehen verdeckt in sechs Reihen mit je drei Karten auf dem Tisch
ab.
Die einzelnen Reihen haben folgende Bedeutungen:
A. Liebe
B. Gesundheit
C. Beruf
D. Familie
E. Geld
F. Freundschaft
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Bei der Deutung der drei Karten der einzelnen Reihen
berücksichtige, dass die erste Karte für das steht, was die
momentane Situation verursacht hat, die zweite bezieht sich auf die
genannte Situation im vorliegenden Moment und die dritte weist auf
deren Entwicklung in der nahen Zukunft hin. Die Karten dürfen erst
dann aufgedeckt werden, wenn Du mit der Deutung beginnen
möchtestl. Nachdem Du die Deutung der einzelnen Reihen beendet
hast, kann Du eine zusätzliche Klärung aus einer vierten
Karte erhalten, die Du aus dem fächerförmig geöffneten
Deck zieht.
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Aufrechte oder umgekehrte Lage der Karten
Karten die umgekehrt, also auf dem
Kopf stehend erscheinen, werden oft anders verstanden als die, normal
oder richtig liegenden. Es gibt drei Möglichkeiten, sie zu deuten:
Du lässt die Tatsache unberücksichtigt und drehtst die Karte
einfach richtig herum. Du bewertet eine umgekehrte Karte wie eine
richtig liegende, unterscheidetst jedoch, dass der Zugang zu dieser
Thematik erschwert ist, also etwas klemmt oder Du folgst dem
traditionellen Weg, der umgekehrte Karten überwiegend negativ
betrachtet.
Aus welchen Karten besteht die große Arkana?
Die große Arkana des Lenormand
Tarot, besteht aus den 22 Trumpfkarten. Nachfolgend die Stichwort
Bedeutung der einzelnen Karten der großen Arkana.
Wie setzt sich das Deck der kleinen Arkana zusammen?
Die kleine Arkana setzt sich aus
4 x 14 Karten in unterschiedlichen Farben zusammen. Die Farben,
Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen und auch die Hofkarten,
König, Königin, Ritter und Bube sind bestimmten Elementen
zugeordnet.
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Wofür stehen die Karten der kleinen Arkana?
Im Unterschied zu der
großen Arkana stehen die Tarot Karten der kleinen Arkana nicht
für die Mächte des Schicksals, sondern für konkretere
Situationen. Sie zeigen uns Konstellationen aber auch Konflikte, die
sich innerhalb des Rahmens der großen Arkana abspielen. Wo sie
liegen haben wir die Möglichkeit zum Handeln, das heißt
diese Karten sind eher beweglich.
Wenn Ihr etwas vermisst, wenn Ihr glaubt, einen Fehler entdeckt zu haben oder wenn Ihr eine Idee zur Website habt,
so schreibt mir bitte. Ich lasse mir gerne helfen:
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